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Abrasio/Cürettage

Die Abrasio ist eine Ausschabung der Gebärmutterhöhle zur Therapie und Diagnostik.

Es werden Teile der Schleimhaut oder anderes Gewebe wie z.B. Polypen oder Myome (gutartige Gebärmuttermuskelknoten) ganz oder teilweise entfernt, um histopathologisch untersucht zu werden.

Eine Abrasio wird durchgeführt bei:

  • Metrorrhagie (unregelmäßige, verlängerte, verstärkte Blutungen)
  • Postmenopausenblutung (Blutung, nachdem die letzte Blutung min. ein Jahr ausgeblieben ist)
  • Unklare Ultraschallbefunde in der Gebärmutterhöhle (Polypen, Hyperplasien etc.)

Der Eingriff wird im Allgemeinen in Narkose durchgeführt. Nur selten erfolgt er in Regionalanästhesie (örtlicher Betäubung). Er dauert etwa 10 Minuten und wird meist ambulant durchgeführt.

Im Allgemeinen wird häufig eine Abrasio mit einer Hysteroskopie verbunden. Dies gibt ein besseres Bild der Innenseite der Gebärmutterhöhle und erleichtert die ansonsten ohne Sicht auszuführende Ausschabung.

Ihr Nutzen

Die Abrasio ist ein sicheres diagnostisches bzw. therapeutisches Verfahren zur Abklärung von krankhaften Blutungsstörungen und unklaren Ultraschallbefunden.